Freitag, 2. September 2011
Von tierischer Mundhygiene, teurem Spaß und Ausflugsvorfreude
diefranzi, 02:01h
So, ihr Lieben, da will ich mal wieder loslegen, während mein Mitbewohner fleißig zeigt, was er auf der Mundharmonika so alles kann oder viel mehr, was er so alles gern können will.
Ich fange mal bei gestern an. Wir haben jetzt eine Katze. Ja, richtig, eine Katze. Die ist hier irgendwo aus der Nachbarschaft. Noch ganz klein. Und gestern stand sie plötzlich in der Küche. Eddie hatte sie vorgestern schon mal gesehen und gefüttert und das hat sie sich gemerkt. Da bin ich gestern Nachmittag tatsächlich los und hab Katzenfutter gekauft, wie sich das für eine verantwortungsbewusste Katzenmama gehört. Sie kam dann auch regelmäßig zum Fressen vorbei. Wer weiß, wo sie noch überall was bekommt…Sie ist auch tatsächlich eine Sie und trotzdem finde ich, sie sieht aus wie ein Charlie. Also heißt sie jetzt wohl Charlie. Fotos und Video gibt’s auf FB. Übrigens wusste unser Brasilianer nicht, woran man sieht, ob es Männlein oder Weiblein ist…ähhh…also bei Koi-Karpfen würde ich mich auch schwer tun, aber sorry, bei Katzen darf man doch wohl wissen, woran man das erkennt…?
Dann noch ein Event gestern: Es klingelt. Andrego und ich sind zu Hause, gucken aus dem Fenster runter, wer da ist. Zuerst Andrego. Der Mann spricht Französisch. Andrego ruft mich, weil er ja nur Englisch kann. (Und Portugiesisch, klar) Da steht so ein 1,85m-Schrank vor der Tür und redet plötzlich doch Englisch, um Andrego klarzumachen, was er will. Er müsste mal in die Wohnung unten, wo er vorher gewohnt hat, da wär noch sein Schlafsack. Andrego kommt ja aus der Wohnung unten und kennt da keinen Schlafsack, aber das ist noch das geringere Problem gewesen. Ich ihm also – nun auf Englisch – erklärt, dass wir unten auch nichts mit zu tun haben und niemanden da reinlassen können, das wär ja nicht unsere Wohnung. Der Typ guckt mich gar nicht an und wiederholt und wiederholt immer wieder seine Frage an Andrego. Und ich wiederhole immer wieder meine Antwort und zweifle schon an mir, ob ich grad aus Versehen einen Hindu-Dialekt spreche, den keiner versteht. Dann fiel mir ein, dass ich selber kein Indisch kann. Daran konnte es also nicht liegen. Bis plötzlich der Typ mich doch anguckt – mit einem Blick, so was hab ich noch nicht gesehen… - und zu mir meint, ich solle mal ruhig sein, er will mit mir nicht sprechen, er redet mit IHM (zeigt auf Andrego) und ich wäre ihm sch***egal. Also so was hab ich ja auch noch nicht erlebt. Vor allem wie der geguckt hat! Also ich habe ja schon von meiner Ausbildung her gerne mal mit geisteskranken Menschen zu tun und habe da auch schon die eine oder andere gefährliche Situation miterlebt. Aber im Prinzip höre ich da immer gerne auf mein Bauchgefühl, ob mein Gegenüber jetzt ernsthaft gefährlich ist, oder nicht. Und der Typ hat mich ernsthaft beunruhigt. Und Andrego mit einer Seelenruhe…erklärt ihm, was man da für eine Lösung finden könnte. Ich dachte, der lässt sich gleich bequatschen. Mann, Mann, Mann. Dann war der Typ weg. Wir haben unseren Vermieter angerufen, der uns sagte, den Kerl auf keinen Fall reinlassen, der wäre seltsam und hätte ihm beim Auszug doch glatt den Kühlschrank aus der Wohnung geklaut! Wenn er wiederkommt, sollen wir die Polizei rufen. Solche Leute gibt es hier. Und dann muss man sehen, dass unsere Tür hinten am Balkon sich nicht zumachen lässt und dass man da an sich schon leicht hinterkommt. Wenn der also jetzt bei uns einsteigen will, kann er das. Eddie will sich um die Tür kümmern, denn auf unseren Vermieter können wir da wohl nicht zählen, dass soll auch so n komischer Vogel sein. Ich werds nachher sehen, er kommt ja zum Mieteabholen. Aber der Mensch da vorm Fenster, also der war schon krass drauf.
Und dann kam gestern auch noch die Super Nanny und ich habs nicht gesehen. Logischerweise und mit Ansage, klar. Aber ich hab doch bis zuletzt auf RTLnow.de gehofft, es geht aber auch in Canada nicht. Verdammt. Und der blanke Hohn ist ja, dass ich den Zwegat nach wie vor gucken kann. So was Hohles!
Was war noch? Also ich hab gestern noch mein Konto eröffnet hier. Auch voll witzig, in dieser Bank arbeitet auch niemand, der besser Französisch könnte als ich. Schon die am Empfang ist Russin und die Tante, die dann das Konto mit mir eröffnet hat, sie muss wohl irgendwas Südamerikanisches sein. Sehr witzig. Da fühl ich mich als Deutsch-Französin in einer kanadischen Bank doch super aufgehoben.
Vorgestern war noch DVD-Abend, bei dem wir keine Dvd geguckt haben, weil wir uns verquatscht haben und dann war plötzlich der Abend schon zu Ende.
Seit heute funktioniert nun auch meine Metro-Karte und ich kann endlich unbegrenzt durch die Gegend fahren.
So, dann hatte ich heute meinen ersten Kurs. Voll witzig. Interkulturelle Psychologie. Wir sind so 20 Leute. Davon 1 Mann. Die Hälfte aus Frankreich. 3 von hier. Eine Chinesin und andere Nationalitäten und was besonders witzig ist, ist, dass nur 3 Psychologen da sind. Die anderen machen den Kurs so als Option, weil sie irgendwas Interkulturelles oder Internationales studieren. Das geht in Frankreich gar nicht, so kreuz die quer Kurse zu wählen. In dem Raum, wo wir waren sind riesige Tische – also für meine französischen Gewohnheiten zumindest – und die Meisten hatten so saubequeme Drehstühle. Sowas haben in Aix nicht mal die Profs! In dem Kurs kriegen wir unsere Note über eine Gruppenarbeit. Klingt sehr kompliziert erstmal. Wir müssen das vorbereiten, uns mit dem Prof treffen vorher. Alles so ein bisschen wie die Seminarfacharbeit im Abi! Dann gibt es eine Präsentation, die so eine Stunde dauern soll und danach reichen wir die überarbeitete Arbeit (überarbeitete Arbeit?) ein. Dazu müssen wir die Themen der anderen Gruppen immer mit vorbereiten und Fragen ausarbeiten und so und werden dafür auch bewertet. Also jede Woche was zu tun. Dafür ist am 8.Dezember schon Schluss da. Unser Thema ist „acculturation und immigration“. Haben unser Wunschthema abgreifen können. :)
Was interessant ist, ist dass ein Großteil der vorgegebenen Bibliographie auf Englisch ist. Da würden sich französische Studenten aber freuen, die verstehen ja da kein Ding! Und wieder einmal denke ich mir, wie schön, dass ich eine gute Schulausbildung genossen habe. :) Und dann habe ich gestern im Supermarkt eine Mutter geholfen. Die sprach Spanisch mit ihrem kleinen Sohn und auf einmal war er weg. Ist an mir vorbeigeflitzt, deshalb konnte ich ihr einen Tipp geben, als sie durch den Supermarkt rief: "Francesco, donde estàs?" Und vorhin habe ich einen Columbianer kennengelernt. Ist toll, sich hier mit jedem in dessen jeweiliger Muttersprache verständigen zu können. :)
So, und jetzt noch zu den Wochenendplänen. Unsere Planung hat sich also noch tausendmal geändert. Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. Ich fahre jetzt morgen Nachmittag mit Julia per Mitfahrgelegenheit nach Québec. Dort haben wir ne Jugendherberge und treffen eventuell noch 1 oder 2 andere, die auch so dahingefahren sind. Dann gucken wir uns also Québec an und wollen von dort aus ein Auto mieten und einen Tag noch weiter in den Norden nach Tadoussac fahren, wo man diese whale watching-Ausflüge machen kann. Dann gibt es noch einen Wasserfall in der Nähe, der 30 Meter höher sein soll als die Niagarafälle. Das wollen wir auch gerne sehen. Vorausgesetzt, es gibt eine befahrbare Straße dahin, denn Irene hat da oben einige Straßen einfach mal komplett zerfetzt. Zurück bin ich dann am Montagabend, also für euch dann Dienstagmorgen. Montag ist bei uns auch Feiertag, das müssen wir ja nutzen. Ich melde mich dann sicher am Dienstag wieder und dann gibt es auch wieder Fotos.
Jetzt gerade verpasse ich leider das Eröffnungsspiel der Football-Saison. Da gab es keine Plätze mehr. Und vorher lief da so ein riesiges „Tailgate“. Das ist so was wie ne Après-Ski-Party, nur vorher anstatt après und mit Football anstatt Ski. Tolle Beschreibung. Also es ist eben GENAU wie Après-Ski, nur ganz anders halt. Egal, jedenfalls hatte ich keine Tickets und war also gleich beim besten Spiel nicht dabei. Aber beim nächsten Mal dann bestimmt. Und zum Eishockey will ich ja auch noch.
Und was noch so im Feuilleton steht: Eine Flasche Bier kann hier gut $2,50 kosten. Meinen Mitbewohner scheint es nicht zu stören. Der ist so hohl. Da geht der arbeiten, hat so nen total miesen, anstrengenden Job, und versäuft und verraucht das Geld dann. Essen tut er nur einmal am Tag, abends. Der ist so hohl. Also das versteh mal einer…Und letztens wollten wir abends noch eine Flasche Wein kaufen – für über $10 – das haben wir dann sein lassen.
Grizzlybären sind total scharf auf Zahncreme. Wenn man hier also in den Nationalparks campen geht – was wir ja vorhaben – dann muss man auf seine Zahncreme mindestens genauso aufpassen, wie auf Essen.
So, auch wenn ich denke, dass ich wie immer ganz viele Sachen vergessen habe, habt ihr schon genug gelesen. Ich lass euch also wieder in Ruhe – bis zum nächsten Mal. Und dann mit hoffentlich spannenden Geschichten aus Québec und vom Walegucken.
Glg und Kussi
Die Franzi
Ich fange mal bei gestern an. Wir haben jetzt eine Katze. Ja, richtig, eine Katze. Die ist hier irgendwo aus der Nachbarschaft. Noch ganz klein. Und gestern stand sie plötzlich in der Küche. Eddie hatte sie vorgestern schon mal gesehen und gefüttert und das hat sie sich gemerkt. Da bin ich gestern Nachmittag tatsächlich los und hab Katzenfutter gekauft, wie sich das für eine verantwortungsbewusste Katzenmama gehört. Sie kam dann auch regelmäßig zum Fressen vorbei. Wer weiß, wo sie noch überall was bekommt…Sie ist auch tatsächlich eine Sie und trotzdem finde ich, sie sieht aus wie ein Charlie. Also heißt sie jetzt wohl Charlie. Fotos und Video gibt’s auf FB. Übrigens wusste unser Brasilianer nicht, woran man sieht, ob es Männlein oder Weiblein ist…ähhh…also bei Koi-Karpfen würde ich mich auch schwer tun, aber sorry, bei Katzen darf man doch wohl wissen, woran man das erkennt…?
Dann noch ein Event gestern: Es klingelt. Andrego und ich sind zu Hause, gucken aus dem Fenster runter, wer da ist. Zuerst Andrego. Der Mann spricht Französisch. Andrego ruft mich, weil er ja nur Englisch kann. (Und Portugiesisch, klar) Da steht so ein 1,85m-Schrank vor der Tür und redet plötzlich doch Englisch, um Andrego klarzumachen, was er will. Er müsste mal in die Wohnung unten, wo er vorher gewohnt hat, da wär noch sein Schlafsack. Andrego kommt ja aus der Wohnung unten und kennt da keinen Schlafsack, aber das ist noch das geringere Problem gewesen. Ich ihm also – nun auf Englisch – erklärt, dass wir unten auch nichts mit zu tun haben und niemanden da reinlassen können, das wär ja nicht unsere Wohnung. Der Typ guckt mich gar nicht an und wiederholt und wiederholt immer wieder seine Frage an Andrego. Und ich wiederhole immer wieder meine Antwort und zweifle schon an mir, ob ich grad aus Versehen einen Hindu-Dialekt spreche, den keiner versteht. Dann fiel mir ein, dass ich selber kein Indisch kann. Daran konnte es also nicht liegen. Bis plötzlich der Typ mich doch anguckt – mit einem Blick, so was hab ich noch nicht gesehen… - und zu mir meint, ich solle mal ruhig sein, er will mit mir nicht sprechen, er redet mit IHM (zeigt auf Andrego) und ich wäre ihm sch***egal. Also so was hab ich ja auch noch nicht erlebt. Vor allem wie der geguckt hat! Also ich habe ja schon von meiner Ausbildung her gerne mal mit geisteskranken Menschen zu tun und habe da auch schon die eine oder andere gefährliche Situation miterlebt. Aber im Prinzip höre ich da immer gerne auf mein Bauchgefühl, ob mein Gegenüber jetzt ernsthaft gefährlich ist, oder nicht. Und der Typ hat mich ernsthaft beunruhigt. Und Andrego mit einer Seelenruhe…erklärt ihm, was man da für eine Lösung finden könnte. Ich dachte, der lässt sich gleich bequatschen. Mann, Mann, Mann. Dann war der Typ weg. Wir haben unseren Vermieter angerufen, der uns sagte, den Kerl auf keinen Fall reinlassen, der wäre seltsam und hätte ihm beim Auszug doch glatt den Kühlschrank aus der Wohnung geklaut! Wenn er wiederkommt, sollen wir die Polizei rufen. Solche Leute gibt es hier. Und dann muss man sehen, dass unsere Tür hinten am Balkon sich nicht zumachen lässt und dass man da an sich schon leicht hinterkommt. Wenn der also jetzt bei uns einsteigen will, kann er das. Eddie will sich um die Tür kümmern, denn auf unseren Vermieter können wir da wohl nicht zählen, dass soll auch so n komischer Vogel sein. Ich werds nachher sehen, er kommt ja zum Mieteabholen. Aber der Mensch da vorm Fenster, also der war schon krass drauf.
Und dann kam gestern auch noch die Super Nanny und ich habs nicht gesehen. Logischerweise und mit Ansage, klar. Aber ich hab doch bis zuletzt auf RTLnow.de gehofft, es geht aber auch in Canada nicht. Verdammt. Und der blanke Hohn ist ja, dass ich den Zwegat nach wie vor gucken kann. So was Hohles!
Was war noch? Also ich hab gestern noch mein Konto eröffnet hier. Auch voll witzig, in dieser Bank arbeitet auch niemand, der besser Französisch könnte als ich. Schon die am Empfang ist Russin und die Tante, die dann das Konto mit mir eröffnet hat, sie muss wohl irgendwas Südamerikanisches sein. Sehr witzig. Da fühl ich mich als Deutsch-Französin in einer kanadischen Bank doch super aufgehoben.
Vorgestern war noch DVD-Abend, bei dem wir keine Dvd geguckt haben, weil wir uns verquatscht haben und dann war plötzlich der Abend schon zu Ende.
Seit heute funktioniert nun auch meine Metro-Karte und ich kann endlich unbegrenzt durch die Gegend fahren.
So, dann hatte ich heute meinen ersten Kurs. Voll witzig. Interkulturelle Psychologie. Wir sind so 20 Leute. Davon 1 Mann. Die Hälfte aus Frankreich. 3 von hier. Eine Chinesin und andere Nationalitäten und was besonders witzig ist, ist, dass nur 3 Psychologen da sind. Die anderen machen den Kurs so als Option, weil sie irgendwas Interkulturelles oder Internationales studieren. Das geht in Frankreich gar nicht, so kreuz die quer Kurse zu wählen. In dem Raum, wo wir waren sind riesige Tische – also für meine französischen Gewohnheiten zumindest – und die Meisten hatten so saubequeme Drehstühle. Sowas haben in Aix nicht mal die Profs! In dem Kurs kriegen wir unsere Note über eine Gruppenarbeit. Klingt sehr kompliziert erstmal. Wir müssen das vorbereiten, uns mit dem Prof treffen vorher. Alles so ein bisschen wie die Seminarfacharbeit im Abi! Dann gibt es eine Präsentation, die so eine Stunde dauern soll und danach reichen wir die überarbeitete Arbeit (überarbeitete Arbeit?) ein. Dazu müssen wir die Themen der anderen Gruppen immer mit vorbereiten und Fragen ausarbeiten und so und werden dafür auch bewertet. Also jede Woche was zu tun. Dafür ist am 8.Dezember schon Schluss da. Unser Thema ist „acculturation und immigration“. Haben unser Wunschthema abgreifen können. :)
Was interessant ist, ist dass ein Großteil der vorgegebenen Bibliographie auf Englisch ist. Da würden sich französische Studenten aber freuen, die verstehen ja da kein Ding! Und wieder einmal denke ich mir, wie schön, dass ich eine gute Schulausbildung genossen habe. :) Und dann habe ich gestern im Supermarkt eine Mutter geholfen. Die sprach Spanisch mit ihrem kleinen Sohn und auf einmal war er weg. Ist an mir vorbeigeflitzt, deshalb konnte ich ihr einen Tipp geben, als sie durch den Supermarkt rief: "Francesco, donde estàs?" Und vorhin habe ich einen Columbianer kennengelernt. Ist toll, sich hier mit jedem in dessen jeweiliger Muttersprache verständigen zu können. :)
So, und jetzt noch zu den Wochenendplänen. Unsere Planung hat sich also noch tausendmal geändert. Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. Ich fahre jetzt morgen Nachmittag mit Julia per Mitfahrgelegenheit nach Québec. Dort haben wir ne Jugendherberge und treffen eventuell noch 1 oder 2 andere, die auch so dahingefahren sind. Dann gucken wir uns also Québec an und wollen von dort aus ein Auto mieten und einen Tag noch weiter in den Norden nach Tadoussac fahren, wo man diese whale watching-Ausflüge machen kann. Dann gibt es noch einen Wasserfall in der Nähe, der 30 Meter höher sein soll als die Niagarafälle. Das wollen wir auch gerne sehen. Vorausgesetzt, es gibt eine befahrbare Straße dahin, denn Irene hat da oben einige Straßen einfach mal komplett zerfetzt. Zurück bin ich dann am Montagabend, also für euch dann Dienstagmorgen. Montag ist bei uns auch Feiertag, das müssen wir ja nutzen. Ich melde mich dann sicher am Dienstag wieder und dann gibt es auch wieder Fotos.
Jetzt gerade verpasse ich leider das Eröffnungsspiel der Football-Saison. Da gab es keine Plätze mehr. Und vorher lief da so ein riesiges „Tailgate“. Das ist so was wie ne Après-Ski-Party, nur vorher anstatt après und mit Football anstatt Ski. Tolle Beschreibung. Also es ist eben GENAU wie Après-Ski, nur ganz anders halt. Egal, jedenfalls hatte ich keine Tickets und war also gleich beim besten Spiel nicht dabei. Aber beim nächsten Mal dann bestimmt. Und zum Eishockey will ich ja auch noch.
Und was noch so im Feuilleton steht: Eine Flasche Bier kann hier gut $2,50 kosten. Meinen Mitbewohner scheint es nicht zu stören. Der ist so hohl. Da geht der arbeiten, hat so nen total miesen, anstrengenden Job, und versäuft und verraucht das Geld dann. Essen tut er nur einmal am Tag, abends. Der ist so hohl. Also das versteh mal einer…Und letztens wollten wir abends noch eine Flasche Wein kaufen – für über $10 – das haben wir dann sein lassen.
Grizzlybären sind total scharf auf Zahncreme. Wenn man hier also in den Nationalparks campen geht – was wir ja vorhaben – dann muss man auf seine Zahncreme mindestens genauso aufpassen, wie auf Essen.
So, auch wenn ich denke, dass ich wie immer ganz viele Sachen vergessen habe, habt ihr schon genug gelesen. Ich lass euch also wieder in Ruhe – bis zum nächsten Mal. Und dann mit hoffentlich spannenden Geschichten aus Québec und vom Walegucken.
Glg und Kussi
Die Franzi
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